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Kurzkonzeption der Jugendfarm Filderstadt:

Grundsatz:

Die Jugendfarm möchte Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu autonomen, selbstbewussten und handlungskompetenten Menschen unterstützen.

Grundideen sind:

• Offener Abenteuer- und Aktivspielplatz mit Tieren
• attraktiver Treffpunkt
• kostenfreie Nutzung
• Kinder und Jugendliche entscheiden selbst was sie tun möchten
• Angebote, aber keine Animation

Das Ziel: --> Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit fördern.

Aktivitätsfelder der Jugendfarm:

• Ökologische Erfahrungen/Natur
(draußen sein, Jahreszeiten, Tiere, 4 Elemente, ...)

Handwerk
(Bauen, Werken und Basteln, „echte Handwerker“)

Spiel
(Spielaktionen, sebstbestimmtes Spiel, Ball- und Brettspiele, Musikwerkstatt, kreative PC-Nutzung, Theater, ...)

Methoden:

• Um individuelle Ziele zu erreichen:
mediale Angebote: Tiere, Bauen, Material & Werkzeug

• Um soziale Ziele zu erreichen:
Arbeit in offenen Gruppen, Gemeinschaftserlebnisse, Grenzerfahrungen, geschlechtspezifische Angebote

• Um gesellschaftliche Ziele zu erreichen:
Naturerfahrungen, Mitbestimmung, Veränderung, Verantwortung übernehmen.

 

Rechtliche Grundlagen:

Das KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz) verpflichtet die Kommunen in

§ 11 [Jugendarbeit]

(1) Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. ...

 

Die pädagogische Arbeit ...

der Jugendfarm lässt sich in folgenden drei Schwerpunktbereichen beschreiben:
1. Sozialarbeit
2. Bildung
3. Betreuung

1. Sozialarbeit

Sozialarbeit umfasst dabei Prävention, Integration, Partizipation und Beratung.

Prävention:

Prävention durch Stärkung persönlicher Kompetenzen und Nutzung von Ressourcen.


Integration: Eine wichtige Aufgabe der Jugendfarm ist die Integration ...

Partizipation heißt auf der Jugendfarm: Mitwirkung, Mitbestimmung, Selbstbestimmung
- als Grundprinzip der pädagogischen Arbeit
- in der täglichen Auseinandersetzung mit Kindern und Jugendlichen
- in verschiedenen institutionalisierten Gremien (Pferdebesprechung, Farmtreff, Hüttendorfversammlung)



Beratung: Die Jugendfarm stellt ein niedirgschwelliges Beratungsangebot dar. Kinder, Jugendliche und Erwachsene nutzen die Fachlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um Hilfe bei Problemen mit Familie, Freunden, Schule oder Erziehung zu bekommen.

2. Bildung


Die Jugendfarm ist eine Einrichtung der außerschulischen Jugendbildung (KJHG § 11, Abs. 3/1). Dies wird durch die vielfältigen Möglichkeiten auf der Jugendfarm und konkreten Angebote der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deutlich.
Der entscheidende Unterscheid zum schulischen Lernen besteht in der Chance statt reiner Wissensvermehrung Handlungskompetenz zu erlangen. Im Rahmen selbstbestimmter Projekte handeln Kinder und Jugendliche bei uns aus eigenem Antrieb und lernen dadurch das was sie wollen, während in der Schule vor allem das gelernt wird, was sie sollen.

Die Jugendfarm bietet unterschiedliche Lern- und Erfahrungsfelder:

Natur erleben:

Handwerk und Technik:

Kinderkulturarbeit:

Erlebnispädagogik:

Medienerziehung:

Kooperation mit der Ganztagsschule:

Seit dem Schuljahr 2006/2007übernimmtdie Jugendfarm die verlässliche Betreuung von je einer Gruppe der Ganztagsschule der Hauptschule in Filderstadt-Bonlanden an drei Nachmittagen der Woche. Die Angebote finden auf der Jugendfarm statt und sind thematisch an den vielfältigen Inhalten der offenen Arbeit orientiert: Bewegung durch Sport und Spiel; Entspannung; Mensch und Tier; gesunde Ernährung; Bauen und Handwerk.

3. Betreuung

Die Jugendfarm ist auch eine Betreuungseinrichtung.

Nachmittagsbetreuung:

- ganzjähriges Betreuungsangebot
- an 250 Tagen
- täglich zwischen 4 und 10 Stunden

Ferienbetreuung:

Verlässliche Ferienbetreuung in den Ferien von 7.30 Uhr bis 18 Uhr, incl. Frühstück, Mittagessen und pädagogischem Programm.

Personales Angebot:

- Bezugsperson
- Erziehungsarbeit
- Elternersatz

 

 

Jahresberichte der Jugendfarm Filderstadt

Als übergeordnetes Berichts-, Kontroll- und Planungsgremium dient die halbjährlich stattfindende Beiratssitzung für offene Jugendarbeit als Vermittlungsgremium zwischen den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und dem Gemeinderat, sowie der Stadtverwaltung. Dort legt die Jugendfarm zweimal im Jahr Berichte des vergangenen Halbjahrs und eine eine Planung für die nächsten Monate vor. Ebenso wird dort der Haushaltsplan der Jugendfarm vorgestellt.

Die Ergebnisse sind in den Jahresberichten zusammengefasst. Die Jahresberichte der vergangenen Jahre können hier als pdf-Dateien heruntergeladen werden:

Jahresbericht 2012pdf Logo (55 KB)

Jahresbericht 2011pdf Logo (39 KB)

Jahresbericht 2010pdf Logo (38 KB)

Jahresbericht 2009pdf Logo (375 KB)

Jahresbericht 2008pdf Logo (572 KB)

Jahresbericht 2007 pdf Logo (2 MB!)

Jahresbericht 2006 pdf Logo (95 KB)

Jahresbericht 2005 pdf Logo (322 KB)

Jahresbericht 2004 pdf Logo nur Text (284 KB), mit Fotos: pdf Logo (Achtung! 2,7 MB)

Jahresbericht 2003 pdf Logo (93 KB)

Jahresbericht 2002 pdf Logo (42 KB)

Jahresbericht 2001 pdf Logo (75 KB)

Stand: Februar 2016